Einlagen bei Inkontinenz

inkontinenz einlagenEinlagen sind bei Inkontinenz ein wichtiges Hilfsmittel, das von vielen Betroffenen genutzt wird. Es handelt sich hierbei um Vorlagen, die direkt am Slip befestigt werden und an eine klassische Damenbinde erinnern. Sie sind jedoch um einiges leistungsstärker, da sie eine hohe Menge Flüssigkeit aufnehmen können. Gleichzeitig verhindern sie, dass unangenehme Gerüche nach außen gelangen können, da sie diese absorbieren.

Für Patientinnen mit Inkontinenz ist dies sehr wichtig, denn meist möchten diese verhindern, dass Außenstehende etwas von der Erkrankung mitbekommen. Durch das Tragen von Einlagen kann den Betroffenen ein nahezu normales Leben ermöglicht werden, einzig mit dem Unterschied, dass die Inkontinenz-Hilfsmittel mehrmals am Tag gewechselt werden müssen. Dies wird jedoch schnell zur Routine, sodass sich die Einschränkungen im Rahmen halten.

 

Welche Einlagen bei Inkontinenz?

Es gibt bei Inkontinenz Einlagen ganz verschiedene Größen, Formen und Modelle. Vor allem wird in der Saugstärke unterschieden. Patientinnen mit nur leichter Harninkontinenz benötigen meist nur dünne aufsaugende Hilfsmittel, die kaum spürbar sind. Je stärker die Inkontinenz ausgeprägt ist, desto dicker sind auch die Einlagen.

Abhängig vom Bedarf kann eine Einlage auch mit einem Fixierhöschen kombiniert werden, um ein Verrutschen zu vermeiden. Diese Höschen bestehen oft aus einem netzartigen, elastischen Material, sodass sie sich der Körperform gut anpassen und ein Durchnässen oder Verrutschen der Einlage verhindern. Wie oft die Einlage gewechselt werden muss, liegt an der abgehenden Menge Urin. Die Patientin spürt, wenn die Kapazität der Einlage ausgeschöpft ist und kann dann die Vorlage wechseln. Wichtig ist, dass die Passform und die Saugstärke gut auf die Bedürfnisse der betroffenen Frauen abgestimmt werden. Daher ist ein vorheriges Gespräch mit dem Arzt unabdingbar.

 

Vorteile von Einlagen

Viele Inkontinenz Patientinnen schätzen die Einlagen vor allem wegen ihrer bequemen Handhabung. Zudem werden die Einlagen immer dünner und sind heute angenehm zu tragen. Sie können sowohl vom Patientinnen selbst als auch vom Pflegepersonal leicht gewechselt werden. Infektionen entstehen nur selten und durch das häufigere Wechseln kommt es bei den Betroffenen auch nicht zu wunden Stellen, die durch die Säure des Urins sonst häufig entstehen. Die Einlagen sind leicht im Mülleimer neben der Toilette zu entsorgen und können diskret in der Handtasche transportiert werden, sodass auch im Alltag keine größere Einschränkung durch die Inkontinenz entsteht.1

 

 

Hinweis:

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Möchten Sie noch mehr über die richtigen Einlagen bei Inkontinenz erfahren, sollten Sie hierzu Ihren behandelnden Arzt aufsuchen.

 


1 http://www.pharmazeutische-zeitung.de/index.php?id=33845