Homöopathie bei Inkontinenz – Die alternative Behandlung

Inkontinenz HomoeopathieManche Patienten möchten aufgrund ihrer Inkontinenz nicht gleich zu schulmedizinischen Medikamenten greifen, sondern Mittel aus der Homöopathie verwenden. Besonders bei leichteren Formen der Inkontinenz kann die Homöopathie tatsächlich eine gute Hilfe sein. Hier sollte zunächst ein Besuch beim Heilpraktiker oder Homöopathen geschehen, denn es ist nicht immer ganz einfach, das richtige Mittel auszuwählen.

Hinzu kommt, dass feine Abweichungen in der Dosierung und Stärke des Mittels bereits einen großen Unterschied in der Behandlung machen können. Die Homöopathie basiert auf dem Prinzip Similia similibus corentur, das heißt so viel wie: „Ähnliches wird durch Ähnliches geheilt“. Das bedeutet, dass das Mittel bei gesunden Menschen durch seine Wirkung ähnliche Beschwerden hervorrufen würde, wie die Krankheitssymptome, die der Patient ohne das Mittel hat. Um das richtige Mittel zu finden, ist daher eine ausführliche Anamnese nötig. Oftmals verbergen sich hinter den Beschwerden der Inkontinenz auch psychische Faktoren, die mit Hilfe der Homöopathie gelindert werden können.

 

Welche Homöopathie hilft bei Inkontinenz?

Es gibt einige Mittel aus der Homöopathie, die gegen unterschiedliche Beschwerden der Inkontinenz helfen können.

Bei Symptomen der Belastungsinkontinenz, wie etwa unkontrollierter Harnverlust bei Husten, kommt oft das Mittel Causticum Hahnemanni zum Einsatz. Es hilft ebenso bei der Reizblase, bei nächtlichem Wasserlassen und bei Blasen- und Niereninfektionen.

 

Bei verlangsamtem Harnfluss, häufigem Harndrang und Bettnässen in der ersten Hälfte der Nacht kann das Mittel Sepia officinalis helfen. Weitere Mittel aus der Homöopathie gegen Inkontinenz sind Xerophyllum (auch Bärengras genannt) und Kalium phosphoricum, welches besonders bei Belastungsinkontinenz und bei eher geschwächten Patienten zum Einsatz kommt. Lassen Sie sich bei Interesse von Ihrem Homöopathen beraten.

 

Was muss man bei der Anwendung der Homöopathie gegen Inkontinenz beachten?

Wenn ein Mittel aus der Homöopathie gegen Probleme mit der Blase verwendet wird, sollten zusätzlich noch einige Verhaltensweisen verändert werden, damit das Mittel seine volle Wirkung entfaltet. Dazu gehört, dass generell alle schädlichen Einflüsse vermieden werden sollten.

Kaffee, Alkohol, Nikotin und auch einige Tees sollten während der Behandlung die Ausnahme sein. Kampfer, Menthol, ätherische Öle und gemütsverändernde Substanzen sind ebenfalls nicht förderlich bei der Behandlung mit Mitteln gegen Inkontinenz aus der Homöopathie.

Ferner sollte der Patient Unruhe, Stress und zu viel Lärm vermeiden. Unterstützend wirkt zudem eine ausgewogene Lebensweise mit ausreichend Bewegung, gesunder Ernährung sowie regelmäßiger und ausreichender Schlaf.1

 

 

 

Hinweis:

Dieser Artikel ersetzt keine ärztliche Beratung. Möchten Sie Ihren Inkontinenz mit Homöopathie behandeln, sollten Sie hierzu einen Arzt oder Fachmann befragen und gemeinsam mit diesem die optimale Therapieform für Sie erarbeiten.

 

 


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